(Durch Klicken und Ziehen per Maus oder Touchpad können Sie sich im 360°-Panorama umsehen. Und durch die Verwendung von Kopfhörern kommt der dreidimensionale Klangraum besser zur Geltung.)

 
PLATOS-CAVE.ONLINE
Digitale 360°-Installation, 2020

–> Projektseite

 
Von und mit
Rahel Sternberg, Nina Salis [Sprache, Gesang]
Tobias Reber, Fred Bürki, Eric Hunziker, Vincent Membrez [Geräusch, Musik]
Tanja Turpeinen, Igor Mamlenkov [Körper, Schatten]
Julia Maria Morf [Raum, Video]
Roman Frischknecht, Thomas Winkler [Tontechnik, Sounddesign]
Thomas Fischer [Realisation, Idee]

 
“Wenn die Ungewissheit nicht aus der Welt zu schaffen ist, dann nutzen wir sie eben als Freiheit.”
Ungewissheit war für die westliche Welt lange Zeit kaum ein Thema mehr, aber spätestens seit der Corona-Krise sitzen wieder alle im gleichen Boot. Oder um es mit Platon zu sagen: in der gleichen Höhle. Denn er vergleicht die Menschen mit Höhlenbewohner*innen, denen ein Schattentheater vorgespielt wird, das sie irrigerweise für die Wirklichkeit halten. Gewissheit gibt’s nur draussen, wohin uns allerdings weder die Philosophie, noch die Religionen oder Naturwissenschaften je geführt haben, wie das Jahr 2020 zeigt. – Aber ist das vielleicht gar nicht so schlimm?

In „Plato’s Cave“ verwandeln sich realistische Videobilder in fantasievolle Schatten, nüchterne Sprache in gesungene Echos und laute Geräusche in ekstatische Musik. Die Besucher*innen der Installation sehen sich mit einer Welt konfrontiert, die zwar unscharf bleibt, aber die äusserst lustvoll erscheint.

 
Wir danken herzlich für die Unterstützung
Volkshochschule Zürich, Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich,
Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, Migros Kulturprozent, Förderverein pulp.noir